Virtuelle Pathologie Magdeburg
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Knochentumoren

 

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Fall 6 - Diagnose

 

Histologie

Histologisch sieht man ein Tumorgewebe mit rundlichen, polygonalen Tumorzellen mit deutlicher Pleomorphie und zahlreichen Mitosen. Multifokal finden sich kleine Abschnitte mit einer kartilaginären Differenzierung. Das Tumorgewebe schließt stellenweise kollagenreiches fibröses Gewebe sowie Faserknochentrabekel ein. Fokal lassen sich Einblutungen und Blutungsresiduen erkennen.

 

 

Diagnose: mesenchymales Chondrosarkom

 

 

Differentialdiagnose

  1. Ewing Sarkom

  2. chondroblastisches Osteosarkom

  3. kleinzelliges Osteosarkom

 

Die Zellen des Ewing-Sarkoms bilden im Gegensatz zu denen des mesenchymalen Chondrosarkoms keine Grundsubstanzen. Das chondroblastische Osteosarkom und das kleinzellige Osteosarkom sind durch eine Osteoidbildung durch die Tumorzellen charakterisiert, die definitionsgemäß im mesenchymalen Chondrosarkom nicht zu finden ist.

 

 

Das Wichtigste zum mesenchymalen Chondrosarkom

 

Es macht nur etwa 3 % der Chondrosarkome aus. Histologisch handelt es sich um einen Tumor, der chondroblastische Differenzierungen enthält, daneben jedoch eine hoch maligne kleinzellige Tumorkomponente. Die Therapie und die Prognose entsprechen etwa dem dedifferenzierten Chondrosarkom.

 


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